Da ich (Kobi) schon lange so etwas machen wollte, dachte ich, ich frage einfach ein paar Freunde aus dem Club wer mitkommen mag. Und schon waren wir zu viert. Ein passender Termin war auch schnell gefunden und los gings mit Jeff, Paverl und Sefan.
Am Semmering angekommen gingen wir gleich zum Mountainbiker, wo man sich ein Rad und die mehr als notwendige Schutzbekleidung ausborgen konnte. Somit waren die idealen Bedingungen geschaffen… ein sauteures Rad unterm Hintern, gepolstert wie ein Footballspieler und die Angst im Nacken. Nun gings mit der Gondel (was für ein Service, ich dachte schon wir schieben da rauf) zum Start. Oben angekommen bemerkten wir, dass es drei verschiedene Abfahrten gibt. Family, Allround und Downhill. Na und wie es sich für richtige Männer gehört wählten wir gleich mal die Familyabfahrt. Was sonst.
Also bereits das Tempo auf der wahrscheinlich leichtesten Abfahrt war schon nicht so ohne. Gleich ein endlos scheinendes Schussstück und dann über eine Brücke, durch Steilkurven und dann im knöchelhohen Schotter Richtung Tal. (Family…also meine Mutter hätte ich gern gesehen!!!) Die dritte Abfahrt forderte bereits ihr erstes Opfer. Ein tragischer Sturz von Jeff zwang uns zu einer kurzen Pause (sehr willkommen zu dem Zeitpunkt). Aber Jeff biss die Zähne zusammen, und ist trotz kaputter Schulter ins Tal gefahren…Respekt.
Die zweite Strecke „Allround“ war dann natürlich noch schlimmer. Extreme Kurven und schmaler weg in den Wald. Anfangs scheint alles super, aber nach ein paar Metern wird der Holzsteg auf dem man fährt ca. 50 cm breit und ist 1 m über dem Boden. In den Steilkurven auf dem “Wegerl“ muss man echt Gas geben, um nicht nach innen abzurutschen. Also Hose voll und auch schon ein paar Leute dahinter die echt Druck machten. Dürften wohl ihre ganze Freizeit dort verbringen, denn ohne Angst fetzen die Richtung Tal.
Nur meist ist es so steil, dass man nicht stehen bleiben kann um die Aussicht zu genießen.
Kurz vor dem Tal treffen sich die drei Strecken und laufen in einen Funpark aus. Dort waren natürlich Jumps angesagt…welche das zweite Opfer forderten. Roman stürzte schwer, wie man am Schotterausschlag am Oberschenkel erkennen kann…
Die letzte Strecke „Downhill“ fuhr nur mehr einer von uns. Stefan traute sich und hatte auch noch Kraftreserven. Aber trotz Verletzungen und relativ hohen Kosten für Gondel und Räder war es ein toller Tag. Unbedingt weiter zu empfehlen - aus Sicherheitsgründen außerhalb der Billardsaison.
KOBI